Mit Netz und doppeltem Boden: Unser begleitetes Interimsmanagement.

Wir wollen, dass Sie in außergewöhnlichen Situationen besondere Unterstützung erhalten. Deshalb bieten wir Ihnen das begleitete Interim-Management an, mit Netz und doppeltem Boden.


Interim-Management ist die hohe Schule der Führung! Es geht darum, sich schnell mit Einrichtung und Menschen vertraut zu machen, schwierige oder gar verfahrene Situationen klar zu erfassen, Freund und Feind rasch auseinander halten zu können und den erkennbaren Entscheidungsbedarf mit einer  gewissen Risikobereitschaft tatkräftig anzugehen. Nicht selten muss binnen weniger Wochen, falls notwendig auch unter Verzicht auf diplomatische Formen, nachgeholt werden, was vorher in Jahren versäumt wurde.


Wir glauben, dass es sowohl dem Auftraggeber als auch dem Interim-Manager in komplexen Situationen hilft, eine erfahrene Führungskraft mit Branchenkenntnis im Hintergrund zu haben. Um zu beobachten, zu beraten, zu coachen und bei Bedarf zu helfen. Das bieten wir Ihnen mit unseren branchenerfahrenen Interim-Managern beides.


Wollen Sie mit uns über eine konkrete Situation sprechen?

Prof. Martin Beck ist Ihr erfahrener Ansprechpartner zum begleiteten Interim-Management.

Kontakt:

Fon: +49 7071 920 9421

Mail: mb(at)beck-management-center.de

Unser Experten-Team für Interimsmanagement

Prof. Martin Beck

Prof. Martin Beck, Gründer und Geschäftsführer von Beck Management Center, kennt die Sozialwirtschaft aus verschiedenen Perspektiven als bringt langjährige Führungserfahrung in der Sozialwirtschaft mit.

Ein Unternehmen als Interim-Manager zu führen gehört für ihn zu den spannendsten und herausforderndsten Aufgaben, die eine Führungsperson übernehmen kann. Meist herrscht Zeitdruck, oft haben andere schon viele Fehler gemacht, die Mitarbeiterschaft ist beunruhigt – und es fokussieren sich alle Interessen, Erwartungen und Ängste auf die eine Person. "Solche Aufgaben habe ich insgesamt fünf Mal in Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Baden-Württemberg übernommen und gelöst.", so Beck. Heute begleitet der erfahrene Experte Interim-Manager als neutraler Dritter und steht in unseren Kundenprojekten beratend zur Seite.

Im Auge eines Wirbelsturms
Als Interim-Manager, als Berater und als Hochschullehrer ist Martin Beck schon immer von der Rolle des Aufsichtsrates fasziniert. "Seine Mitglieder haben eine ehrenamtliche Aufgabe guten Willens übernommen, man hat ihnen eine ruhige und erfreuliche Aufgabe versprochen, und plötzlich finden sie sich im Auge eines Wirbelsturms wieder."

So aufregend ist Aufsichtsratsarbeit nicht immer. Aber es kommt öfters vor, dass plötzlich der Vorsitz unbesetzt ist, dass die anstehenden Aufgaben mit den vorhandenen Aufsichtsratskräften nicht bewältigt werden können, oder mehrere Mitglieder aus persönlichen Gründen überraschend ausfallen.

Zurück in ruhiges Fahrwasser

"In diesen Situationen kann ich helfen und unterstützen. Als Begleiter und Berater des Vorsitzes oder des ganzen Gremiums, als interimistisches Mitglied des Gremiums für eine begrenzte Zeit, oder als Vorsitzender, mit dem Ziel, rasch wieder in ruhiges Fahrwasser zu kommen."

Thomas Wieler

Thomas Wieler, staatlich geprüfter Betriebswirt und Personalfachkaufmann, bringt langjährige Führungserfahrung in der privaten sowie gemeinnützigen Sozialwirtschaft mit. Er ist als Leitung einer Einrichtung gem. HeimPersVO anerkannt und hat einen Schwerpunkt im Bereich der stationären Altenhilfe, der Werkstätten für Menschen mit Behinderung sowie Integrationsbetrieben.

Jenseits von Routinen
Thomas Wieler ist von der Einmaligkeit jeder Situation im Interim-Management fasziniert und empfindet das im positiven Sinne als sehr herausfordernd. Wieler dazu: "Man läuft nicht Gefahr, in eine Routine zu fallen. Ich genieße, dass ich völlig unvoreingenommen in teilweise sehr verfahrene Situationen komme und absolut unbeeinflusst von deren Ursache offen auf sämtliche Beteiligte zugehen und dabei auch ein Stückweit als Brückenbauer fungieren kann."

An einem Strang ziehen
Neben den sachlich-fachlichen Erfordernissen – z.B. bei wirtschaftlichen Schieflagen - sind es für Thomas Wieler vor allem die menschlichen Herausforderungen, die die Tätigkeit spannend und herausfordernd machen. "Für mich ist es jedes Mal ein Erfolg, wenn ich dazu beitragen kann, dass sich aus einem Nebeneinander oder gar Gegeneinander ein Miteinander entwickelt. Wenn sich unterschiedliche Charakter dafür gewinnen lassen, gemeinsam an einem Strang in eine Richtung zu ziehen, kann m.E. der Erfolg nicht ausbleiben.", so Wieler.

Ein Schlüsselerlebnis
Was Thomas Wieler in seiner Rolle als Interim-Manager nachhaltig geprägt hat, war die Erkenntnis, "dass selbst bei Eintritt einer Insolvenz dies nicht das Ende bedeuten muss, sondern dass sich selbst daraus Erfolge entwickeln können. Daher habe ich nach Abschluss eines Interim-Engagements den Projektbericht völlig ungewöhnlich „Insolvenz kann auch ein Segen sein!“ getitelt."



Ulrich A. Vowe

Ulrich A. Vowe, Dipl.-Sozialpädagoge mit einer Zusatzqualifikation als Gruppenanalytiker bringt seine langjährige Führungserfahrung in der Sozialwirtschaft in Interim-Mandaten ein. Dabei liegt sein Schwerpunkt insbesondere in der ambulanten und stationären Behindertenhilfe und Sozialpsychiatrie, dem Bereich Wohnen sowie Werkstätten für Menschen mit Behinderung.

Die Rolle des Interim-Managers
Ein Interim-Manager unterscheidet sich nach seiner Erfahrung auf den ersten Blick nur unwesentlich von einem angestellten Mitarbeiter: "Ich führe das operative Geschäft, leite Teams, setze Prozesse neu auf, entwickle Konzepte für neue Leistungsangebote und vieles mehr." so beschreibt Vowe diese Rolle. Entscheidend ist, dass er als Interim-Manager keine Karriere innerhalb der Organisation anstrebt, sondern die anstehenden Aufgaben auf Zeit übernimmt.

Herausforderung im Interim-Management
Die Ressourcen eines Unternehmens sind naturgemäß beschränkt. Das Management ist oft ausgelastet und Kapazitäten für Vakanzvertretungen oder Projektarbeit stehen nicht oder nicht zeitgerecht zu Verfügung. Manchmal ist es auch so, dass sich dringend notwendige Aufgaben im Management oder die Durchführung eines Sonderprojektes plötzlich und ungeplant ergeben. Vowe sagt dazu: "Es kommt dann darauf an, flexibel Ressourcen mit speziellem Know-how, Erfahrungen und besonderen Managementfähigkeiten bereitstellen zu können. Dieser Bedarf hat immer eine zeitliche Befristung. Als Interim-Manager kommt es mir darauf an, die Ergebnisverantwortung für die Aufgabe zu übernehmen.  Ich verlasse das Unternehmen, sobald das Problem gelöst und eine stabile neue Unternehmens- oder Bereichsführung etabliert ist oder nach der strategischen Neuausrichtung der betreffenden Geschäftseinheit."
 
Was begeistert beim Interim-Management
"Was mich an der Arbeit des Interim-Managers begeistert ist die Herausforderung, die Kreativitätspotenziale in der Mitarbeiterschaft der Unternehmen zu wecken. Motivation und Begeisterung durch die Erarbeitung neuer Strategien für die Weiterentwicklung der Arbeit bei den Beteiligten zu entfesseln bestätigt mich immer wieder neu in meiner Überzeugung, dass der Wunsch nach Einflussnahme, Mitwirkung und Mitgestaltung ein menschliches Bedürfnis ist. Mitarbeitende möchten einen Beitrag leisten, etwas prägen, bewegen und Schaffenskraft einbringen. Das ist für mich nicht nur eine Frage, wie wir Arbeit interessanter machen können. Ich sehe in meiner Haltung eine Form des Respekts und des Vertrauens in die Fähigkeiten der Mitarbeitenden."

Stephan Warsberg

Stephan Warsberg ist von Haus aus Diplom-Ingenieur mit einer Zusatzqualifikation als Systemischer Coach. Er bringt langjährige Führungs- und Beratungserfahrung in den Bereichen Hilfsorganisationen und stationäre sowie ambulante Altenhilfe mit und setzt diese Expertise in Interim-Projekten ein.

Selbstverständnis als Interim-Manager
Sein Selbstverständnis als Führungskraft auf Zeit schildert Warsberg wie folgt: "Ich übernehme als Interim-Manager die volle Verantwortung - auch als eingetragener GmbH Geschäftsführer - für die Organisation und trage Sorge dafür, dass das Alltagsgeschäft gesichert ist. Außerdem bringe ich als Externer eine neue Perspektive zum Nutzen des Unternehmens ein. Dabei geht es jedoch nicht darum, alles anders zu machen, sondern bestehende Potenziale zu erkennen und die langfristige Neubesetzung der vakanten Führungsposition vorzubereiten."